BAFA
Einblasdämmung und BAFA‑Förderung – staatliche Zuschüsse optimal nutzen
Eine Einblasdämmung zählt zu den wirkungsvollsten Maßnahmen, um Energieverluste in Bestandsgebäuden zu reduzieren. Zusätzlich zur energetischen Verbesserung können Eigentümer von attraktiven Förderprogrammen profitieren, die über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bereitgestellt werden. Diese Förderungen unterstützen sowohl die Energieberatung als auch die Umsetzung der Dämmmaßnahme selbst – und machen die Sanierung wirtschaftlich besonders interessant.
Energieberatung als Startpunkt für die Förderung
Die meisten Förderprogramme beginnen mit einer unabhängigen Energieberatung.
Diese wird von zertifizierten Energieeffizienz‑Experten durchgeführt und durch die BAFA‑Förderung für Energieberatung für Wohngebäude bezuschusst.
Im Rahmen der Beratung wird häufig ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellt. Das empfiehlt sich besonders dann, wenn mehrere Sanierungsmaßnahmen geplant sind. Dieses Dokument zeigt den energetischen Zustand des Gebäudes im Detail und liefert klare Empfehlungen dazu, welche Schritte in welchem zeitlichen Ablauf sinnvoll sind. Für Eigentümer ist der iSFP ein praktisches Werkzeug, um Modernisierungsmaßnahmen – wie die Einblasdämmung – gezielt und förderfähig zu planen.
Förderhöhe für die Energiebertung
Die Kosten der Energieberatung werden zu 50% übernommen. Die maximale Dörderhöhe beträgt:

Ein-& Zweifamilienhäuser
650 €

Ab 3 Wohneinheiten
850 €
Für Wohnungseigentümergemeinschaften kann zusätzlich ein Zuschuss gewährt werden, wenn der Energieberater den Sanierungsfahrplan bei einer Eigentümerversammlung vorstellt.
BAFA‑Zuschüsse für die Einblasdämmung der Außenwand
Wird die Einblasdämmung als Einzelmaßnahme umgesetzt, kann sie über die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) gefördert werden. Ein individueller Sanierungsfahrplan verbessert allerdings die Förderkonditionen spürbar.
Ohne SanierungsfahrplanRUND 15% |
Mit Sanierungsfahrplanbis zu 20% |
Bei Maßnahmen an der Gebäudehülle können – mit iSFP – bis zu 60.000 Euro pro Wohneinheit als förderfähige Kosten angesetzt werden. Dadurch lassen sich auch umfangreiche Dämmprojekte wirtschaftlich realisieren.
Wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Förderung
Für eine geförderte Einblasdämmung müssen mehrere Punkte erfüllt sein:
Diese Struktur stellt sicher, dass die geplanten Dämmmaßnahmen sinnvoll in das energetische Gesamtkonzept des Gebäudes eingebettet sind.
Der besondere Vorteil der BAFA-Förderung ist eine zeitnahe Auszahlung der gesamten Bezuschussung. |